#bloggerfuerfluechtlinge

Eigentlich wollte ich heute von Südtirol erzählen. Dass die Tage, die wir gerade dort verbracht haben, so großartig waren, dass ich gar nicht zum Bloggen kam. Aber dann habe ich das Bild des ertrunkenen syrischen Jungen am Strand von Bodrum gesehen. Und alles andere erschien mir auf einmal völlig unwichtig.

Dieses Bild, das so unfassbar furchtbar ist, dass es einem die Tränen in die Augen treibt, wird wohl für immer in meinem Kopf bleiben. Die Geschichte des kleinen Jungen, der die Flucht aus seiner Heimat nicht überlebt hat, berührt mich deshalb besonders, weil ich selbst Kinder habe. Aber es ist nur eines unter viel zu vielen tragischen Schicksalen.

Die Seite Blogger für Flüchtlinge berichtet von ihnen. Sie erklärt, wie jeder von uns helfen kann. Aber vor allem: Sie hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen, über die bislang mehr als 88.000 Euro gesammelt wurden. Und ich hoffe, dass es noch viel mehr wird. Hier könnt Ihr nachlesen, welchen Projekten das Geld zu Gute kommt.

Bitte schaut vorbei. Das nächste Mal erzähle ich dann von Südtirol.

2 Kommentare
  • Emi
    September 3, 2015

    Liebe mareike, mir ging es ganz ganz genauso… Es bricht mir das herz, vorallem weil sie ihren ziel schon so nah waren… Und wie du sagst, es ist nur eines von leider sooo vielen schicksale. Es lehrt mich demütiger und dankbarer zu sein.

    • Mareike
      September 3, 2015

      Ja, es gibt vielem wieder eine andere Bedeutung.