Die perfekte Wochenend-Lektüre

Von Eltern-Darstellern, einer Auswandererfamilie in New York und der Kunst des Vergessens – was ich die letzten Tage besonders gerne gelesen habe. Ganz altmodisch auf Papier.

Vorgestern lag die neue Brigitte Mom im Briefkasten – und darüber freue ich mich jedes Mal sehr. Mein Highlight der aktuellen Ausgabe: Eine wunderbar klug aufgeschriebene Geschichte über Eltern-Darsteller von Till Raether. Es geht darin um seltsame Rollenmuster, in die wir als Eltern ratzfatz hineinrutschen, ohne dabei überhaupt sagen zu können, warum. Um andere Eltern zu beeindrucken? Unserer Kinder zuliebe? Ich hab mich vom ersten bis zum letzten Satz gleichermaßen amüsiert wie ertappt gefühlt.

Erst bringen meine Freundinnen aus New York jede Menge aufregender Erlebnisse und Fotos mit – und dann auch noch diese Himbeer- Titelgeschichte von der fünfköpfigen Familie aus Berlin, die nach Brooklyn auswandert. Fernweh-Alarm! Ihr seid alle so gemein. Aber die tollen Wiesn-Tipps, mit der die Himbeer München außerdem noch aufwartet, haben mich dann wieder versöhnt.

Und aus der Zeit-Titelgeschichte habe ich diese Woche gelernt, dass ein gehöriges Maß an Vergesslichkeit eigentlich ein ganz schlaues Lebenskonzept ist. Was für großartige Neuigkeiten für mein löchriges Mommybrain! Wollen wir nur mal hoffen, dass ich mich morgen noch dran erinnern kann.

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