Kinder-Apps: unser neuer Freund Fiete

Uaaah, es ist passiert – ich lasse das Kind jetzt manchmal im Bus mit meinem Smartphone spielen. Und werde dafür von den Menschen um uns herum mit Blicken gestraft, die meine erzieherischen Qualitäten augenbrauenhebend in Frage stellen. „Aber, hej – es ist Fiete!“, will ich mich dann verteidigen. FIETE! Entzückender und pädagogisch sinnvoller geht eigentlich nicht. 

Wer ist dieser Fiete? Ein Seemann mit eigenem Leuchtturm, der gerne Memory spielt und öfter mal unsere Hilfe beim Käsebrot belegen braucht – per App versteht sich.

Wo kann man ihn treffen? Auf Mamas Smartphone oder Tablet: Fünf verschiedene Apps mit handgemalten Illustrationen gibt es inzwischen, in denen Fiete die Hauptrolle spielt (empfohlen ab vier Jahren).

Und dann? Wird wild gewischt und getippt, denn es gibt einiges zu tun: Fietes Socken von der Leine nehmen zum Beispiel, seine Windmühle reparieren, Spiegeleier in die Pfanne hauen, Brote belegen, eine Runde Memory spielen… In der neuesten App „Was passt nicht?“ geht es darum, zu erkennen, wer oder was aus der Reihe fällt. Gar nicht so einfach.

Warum ihn Kleine mögen: Weil er ein lässiger Kerl ist! Und weil sich die einzelnen Spiele und Aufgaben völlig intuitiv von selbst erklären. Erwachsene? Pah, braucht’s nicht.

Und warum Große: Weil die Szenen so liebevoll gezeichnet sind, das Tempo gemächlich ist und Musik und Soundeffekte einem nicht nach drei Mal Hören auf die Nerven gehen. Und ein bisschen auch, weil Fiete schon ganz schön viele Preise gewonnen hat (… sowas beeindruckt Eltern ja).

Gibt’s den auch in analog? Ja, bald! Im Herbst wird im Boje Verlag das erste Bilderbuch erscheinen: „Fiete – Das versunkene Schiff“. Wir freuen uns schon!

 


Illustrationen: Ahoiii Entertainment 

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