Kneten für Durchschnittsbegabte

Räumliches Vorstellungsvermögen, Geduld, zoologische Grundkenntnisse – alles recht dürftig bei mir. Eigentlich sehr schlechte Voraussetzungen für’s Tiere-Kneten. Mit diesem Lexikon hat es trotzdem geklappt.   

Während Kinder ja komischerweise bei ihren eigenen Werken mit viel Fantasie die Lücke zur Realität verklären, sind sie mit den künstlerischen Fähigkeiten Erwachsener weniger gnädig („Mama, sooo sieht aber kein Affe aus!“). Die müssten doch mittlerweile echt besser kneten können, denken sich die Kleinen wahrscheinlich. Weil sie nicht wissen, dass sich etwa zwischen dem zehnten und dem 30. Lebensjahr eine zeitliche Lücke ergibt, in der man gar nicht mehr mehr so wahnsinnig viel übt. Die Rettung: ein Knete-Lexikon.

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Das steht drin: Wie man Schritt für Schritt aus Kugeln, Fladen, Würsten, Rollen und mit leicht verständlichen Anleitungen wilde Tiere knetet. Dass Orang-Utans sich jede Nacht ein neues Nest bauen, Kängurus 12 Meter weit springen können und Pandas einen sechsten Finger haben.

Das braucht man: Knetmasse in den Grundfarben, Zahnstocher.

Die besten Einstiegs-Tiere: Nashorn, Elefant.

Das hätte vorher mal jemand sagen sollen: Dass die vielen Punkte am Giraffenhals eine ganz schöne Fisselarbeit sind!

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„Mein Knete-Lexikon – Wilde Tiere“, Norbert Pautner, Velber Verlag

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