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Sieben Klassiker aus meiner Kindheit, die bis heute unübertroffen sind

Früher war alles anders? Vieles, ja. Aber manche Dinge, mit denen meine Kinder heute spielen, sind genau die gleichen wie vor 30 Jahren (und in einigen Fällen meine ich das wörtlich – tausend Dank fürs Aufheben, Mama und Papa!). Hier unsere Top of Old-but-gold…

1. Das Bobby-Car (oben auf dem großen Bild): Bei uns früher immer der Bobby-Car genannt, keine Ahnung wie es in unserem Lehrerhaushalt zu dieser Artikelverschiebung kommen konnte – aber gelernt ist gelernt und so sag ich’s noch immer. Auf meinen roten Flitzer war ich in den 80ern vor allem deshalb stolz, weil er (in meinen Augen) haar-ge-nau aussah wie der Ford Consul meiner Eltern. Obwohl es heute eine ebenso große Auswahl an Rutschfahrzeugen gibt wie an Mittelklassewagen, fahren unsere Kinder auch wieder das gleiche Modell. Eine Automarke wechselt man eben nicht so schnell.

familienalbum_collage

2. Die Frottee-Puppe: Meine Schwester hatte die Käthe-Kruse-Puppe in rot und schleifte sie so lange mit sich herum, bis der Stoff eher Leinen statt Frottee glich (überhaupt, Frottee – der Stoff meiner Kindheit: Unterhosen, Vorhänge, Kissenhüllen…). Mein Sohn hat sie heute in blau (erste Reihe, links).

3. Der Dackel zum Ziehen: Der Klassiker von Brio (oben, rechts), über den ich hier schon einmal geschrieben habe – gehört vor allem für Mini-Münchner immer noch zur Grundausstattung.

4. Die kleine Hexe (Mitte, links): Weil sie bei uns gerade besonders heiß geliebt wird, hier mal stellvertretend herausgegriffen für so viele Bücher und Figuren meiner Kindheit,  die mit den Jahren nullkommanix an Faszination verloren haben. Dazu gehören auch: der Tiger und der Bär, „Das Traumfresserchen“, „Das kleine Ich bin ich“, Pippi Langstrumpf, „Der Apfelbaum“… Ach, schön schön schön. Ich merke gerade, dazu muss ich demnächst mal noch einen extra Post schreiben.

5. Die Stockmar-Wachsmalblöcke (Mitte, rechts): Sie riechen so gut nach Bienenwachs, kleine Kinderhände können sie prima greifen und die Farben leuchten wunderschön. Allerdings: Der Deckel der Blechdose kracht immer noch so leicht aus der Verankerung wie damals. Und waren  Hülle und Kratzer früher nicht gelb statt blau?

6. Lego Duplo: Ein Waschgang in der Spülmaschine, dann hat Opa noch ein bisschen mit der Zahnbürste dran rumpoliert – schwups, waren die Original-80er-Jahre-Duplos (letzte Reihe, links) wieder einsatzbereit. Die alten Steine sind sogar mit denen von heute kompatibel, nur die Gesichter der Figuren wirken tatsächlich wie aus einer anderen Zeit.

7. Der Tripp-Trapp-Stuhl: Genau genommen kein Spielzeug – aber da ich auf meinem auch wild gemalt, gebastelt, rumgekaspert habe, darf er in dieser Aufzählung nicht fehlen. Der Stuhl im Bild rechts unten ist um die dreißig Jahre alt, hat vier Kinder hinter sich und ist mittlerweile mit einer ordentlichen Patina aus Brei-Schlonz überzogen, aber tut immer noch treu seine Dienste. Gute Investition, würde ich mal sagen. Kein Wunder, dass es ihn (mit leichten Abänderungen) heute immer noch zu kaufen gibt.

Was ich mich nun wirklich frage: 1. Wie habt Ihr es geschafft, so verdammt tolles Zeug für uns auszusuchen, Mama und Papa? Gibt es dafür irgendeinen Ratgeber, den ich nicht kenne? 2. Welche werden die Dinge sein, die meine eigenen Kinder irgendwann voller Stolz meinen Enkeln weiterreichen? Was hat das Zeug zum Klassiker? Die Woodys von Stabilo vielleicht? Oder das zeitlos schlichte Hoppop-Töpfchen? Das „Kamfu mir helfen“-Buch? Oder werden sie alles für überflüssigen Firlefanz halten? Ich bin auf jeden Fall jetzt schon irre gespannt.


 

Dieser Text ist ein Beitrag zur Blogparade von Frau Mutter, die unter dem Stichwort #Familienalbum dazu aufgerufen hat, in den eigenen Kindheitserinnerungen der 70er- und 80er-Jahre zu wühlen. Vielen Dank für die schöne Idee!

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