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Von der Fernseheule zur Streamingmutti

Das klingt jetzt natürlich sehr überholt, aber es gab tatsächlich Zeiten, in denen ich sonntags Punkt 20:15 Uhr vor dem Fernseher saß („Tatort“) und mittwochs um 21:15 („Grey’s Anatomy“). Dann entdeckte ich die Mediatheken und damit mehr zeitliche Flexibilität für mich – bis ich die Worte „fülle Puffer“ nicht mehr sehen konnte. Tja, und seit dem „unbreakablemums“-Event, das Netflix letzte Woche in München für Mama-Bloggerinnen geschmissen hat, bin ich nun Streaming-süchtig. Ich könnte natürlich jederzeit aufhören, echt.

Warum erst jetzt? Klar, ich hatte diesen Streaming-Hype in den letzten Monaten schon mitbekommen, mich allerdings nie um einen Account gekümmert. Aber auf dem großen Netflix-Elternblogger-Treffen letzten Freitag in München wurde ich angefixt!

Was war da los? Netflix hatte unter dem Label „unbreakablemums“ Mama-(und Papa-)Blogger aus München, Frankfurt, Karlsruhe und der Schweiz dazu eingeladen, den Internet-TV-Sender kennenzulernen die ersten Folgen der neuen Eigenproduktion „Unbreakable Kimmy Schmidt“ probezuschauen. Ich habe dort wahnsinnig nette Blogger-Kolleginnen getroffen – zum Beispiel Cappu Mum Claire oder Susanne und Daniela von den Outdoor-Zwergen, um hier nur mal zwei tolle Blogs von vielen zu nennen. Es gab Cosmopolitans, Fingerfood, Handmassagen und Kellner mit Luftballons am Handgelenk, die Macarons servierten.

Und was soll jetzt an diesem Streaming-Dingens so gut sein? Generell: Dass man sich die Filme und Serien ohne Werbeunterbrechung zu jeder beliebigen Zeit anschauen kann (seit ich meinen Schlafrhythmus nicht mehr selbst bestimme, ist das natürlich ein gewichtiges Argument). Im Speziellen: diese wahn-sinns-Serien!

Was gibt’s denn zu sehen? Bei Netflix laufen Serien wie „Orange Is The New Black“, „House of Cards“ (Staffeln 1 + 2), „Suits“, „The Killing“, „Breaking Bad“ oder „Better Call Saul“, aber auch deutsche Produktionen wie der großartige „Taortreiniger“, über den ich hier schonmal geschrieben habe und „Pastewka“.  Außerdem Filme, die schon lange auf meiner To-Watch-Liste stehen wie „Sherlock Holmes“ und „Winter’s Bone“. Für Kinder: Zum Beispiel „Coco der neugierige Affe“, „Kleine Prinzessin“, „Petterson und Findus“, „Rabe Socke“.

Und was ist nicht so toll? Dass man in Kinder-Nutzerprofilen die Altersbegrenzung bei der Filmauswahl nur auf „kleinere Kinder“, „größere Kinder“ oder „Teenager“ eingrenzen kann – das hätte ich gerne genauer. Und dass in der deutschen Netflix-Version die dritte Staffel „House of Cards“ noch nicht verfügbar ist, buhuuu…

Welche Streaming-Alternativen gibt es sonst noch so? Zum Beispiel Amazon Prime Instant Video, wo es ab April die deutsche Fassung des Golden-Globe-Abräumers „Transparent“ zu sehen gibt, Watchever, Maxdome oder Snap by Sky.


Foto: Netflix