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11 Dinge, die wir dringend mal von Checker Tobi wissen wollten

Zu seinem neuen Kinofilm, über das Checken als Beruf und – ganz großes Thema: Pipi machen im Schnee. Denn die Fragen haben sich natürlich die Kinder ausgedacht. Das Mutti-so-Yeah-Familieninterview.

Checker Tobi ist ja für Kinder ungefähr so wie für uns Mamas Bradley Cooper: ein unglaublich lässiger Typ, schlau, mit Knaller Ideen. Wenn auf KiKa eine neue Folge seiner Reportage-Sendung läuft, bei der er verschiedene Themengebiete „checkt“, also erkundet, wird die bei uns zu Hause richtiggehend inhaliert. Dementsprechend ekstatisch fiel die Reaktion aus, als ich erzählt habe, dass wir Checker Tobi – ja, wirklich, den richtig echten – zum Interview treffen. Und bereits vorab seinen großen Abenteuerfilm „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ sehen dürfen, der diese Woche im Kino startet. Eine Wissens-Weltreise für Kleine und Große, bei der wir sehr oft gelacht haben, viel gelernt, aber zwischendurch auch ein bisschen traurig waren. Fragen hatten wir also genug im Gepäck, als wir Tobias Krell in München zum Interview trafen.

1. Woran erkennen wir eigentlich, dass du der richtig echte Checker Tobi bist?
(Lacht) Diese Frage habe ich noch nie gestellt bekommen. Aber wenn ich das jetzt beweisen soll, dann sage ich: gecheckt! Das kann sonst glaube ich niemand genau wie ich.

2. Bei welcher Szene im Film hast du am meisten Angst gehabt?
So richtig Angst hatte ich während der Dreharbeiten in zwei Situationen: Einmal beim Vulkan in Vanuatu, als da diese Riesen-Lavabomben rauskamen und die Erde vibriert hat – da hatte ich wirklich Schiss. Und dann hatte ich nochmal Angst beim Tauchen. Ich bin kein guter Schwimmer und hatte befürchtet, dass ich keine Luft kriege.

3. Unsere Freunde glauben übrigens nicht, dass es unter Wasser einen achtbeinigen Bären gibt.
Dann müssen die ins Kino kommen und sich das selbst angucken!

4. In Grönland hast du in einem Zelt mitten im Eis übernachtet. Wie kann man da überhaupt einschlafen?
Wir hatten eine ganz spezielle Ausrüstung dabei. Diesen dicken Schneeanzug, den man im Film sieht, und einen ganz dicken Schlafsack und drunter hat man zwei Mal lange Unterwäsche. Wenn man nachts nur mal kurz Pipi machen gehen will, wacht man in seinem Zelt auf, aber das Klo ist hundert Meter weiter weg in einem anderen Zelt. Da ist ein Loch ins Eis gebuddelt, mit einer Kloschüssel drauf. Man muss dann aus dem Schlafsack raus, in den Anzug, dann ins andere Zelt, dort wieder alles ausziehen, Pipi machen, dann wieder anziehen, zurückgehen, sich wieder ausziehen und ins Bett legen – das dauert zwanzig Minuten!

5. Dann muss man’s aber früh merken.
Ja, sonst ist es blöd.

6. Und warum hast du nicht einfach Pipi in den Schnee gemacht?
Das hat uns das Team, das dort diese Forschungsstation leitet, verboten. Die haben gesagt, bitte nicht ins Eis pinkeln, der Schnee soll sauber bleiben. Die sind ja da, um die Natur zu untersuchen und wenn da Menschen hinpinkeln, verändert das die Natur.

7. Kannst du eigentlich auch mal einen Surf-Check machen?
Wahnsinnig gerne, ja.

8. Und einen Ballett-Check?
Wisst ihr, dass ich mal Ballett gemacht habe? Ein Jahr lang, als ich neun war. Und das war wirklich fantastisch, da habe ich viel gelernt.

9. Sind alle Checker eine Mannschaft oder streitet ihr euch untereinander?
Nee, wir sind Freunde. Checker Can checkt ja nicht mehr. Der hat das vor mir gemacht, dann hat er aufgehört und deshalb gibt es mich überhaupt. Und Checker Julian kam letztes Jahr dazu, als wir den Kinofilm gedreht haben. Das hat so viel Zeit gekostet, dass er mich unterstützt hat.

10. Wie wird man Checker?
Ich habe schon vorher Fernsehen gemacht, aber für Jugendliche. Und dann bin ich zu einem Casting gegangen. Wisst ihr, was das ist?

11. Nee.
Das ist wie ein Auswahlprozess. Da kommen alle Leute hin, die gerne Checker werden würden, und die können da mal probieren, wie sie das machen würden. Das wird gefilmt, dann schauen die Entscheidungsmenschen sich das an und sagen irgendwann: Okay, das ist der Beste, der wird der neue Checker.

 

Mehr als 100 Folgen „Checker Tobi“ hat Tobias Krell bereits für KiKa gedreht, am 31. Januar startet sein Kinofilm „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“. Den Trailer könnt Ihr Euch hier ansehen.

 

 

 

 

 

 

 

 


Foto (1): Megaherz Film und Fernsehen, Martin Tischner